Ers­te Schrit­te mit dem Home-Assistant

Home Assi­stant (kurz hass oder HA) ist ein Open-Source Auto­ma­ti­sie­rungs­sys­tem und misst sich mit Kon­kur­ren­ten wie ioBro­ker, FHEM und Open­HAB. Hier die fort­lau­fen­de Doku­men­ta­ti­on mei­ner ers­ten Schrit­te mit HA.

Instal­la­ti­on

Home-Assis­tent kann in vie­len Vari­an­ten instal­liert wer­den. Die Doku­men­ta­ti­on gibt einen voll­stän­di­gen Über­blick. Hier nur kurz die Unterschiede:

  • Instal­la­ti­ons­ar­ten
    • Home Assi­stant OS
      • Vor­kom­pi­lier­tes Linux-Image für Raspber­ry­Pi und ande­re Plattformen
      • kom­plet­tes Betriebs­sys­tem mit instal­ler­tem Home-Assistant
      • ein­fa­che Instal­la­ti­on durch kopie­ren des Image auf die SD-Kar­te des Pi
    • Home Assi­stant Docker
      • Docker-Con­tai­ner mit Home-Assi­stant und allen Abhängigkeiten
      • Ein­fa­che Instal­la­ti­on auf bestehen­des Sys­tem mit Docker
      • Sys­tem­ad­mi­nis­tra­ti­on bleibt beim Nutzer
    • Home Assi­stant Core
      • Vor­be­rei­te­tes Instal­la­ti­ons­pa­ket mit HA-Kernfunktionen
      • Instal­la­ti­on auf bestehen­des Sys­tem mit Linux und Python
      • Sys­tem­ad­mi­nis­tra­ti­on inklu­si­ver der für HA benö­tig­ten Pake­te bleibt beim Nutzer
    • Home Assi­stant Supervised
      • Instal­la­ti­ons­pa­ke­te mit allen Home-Assi­stant Funktionen
      • kom­plett selbst administriert

Von oben nach unten stei­gen die Anfor­de­run­gen an die IT-Kennt­nis­se des Nut­zer, ande­rer­seits ver­bes­sern sich auch die Mög­lich­kei­ten der Ein­fluss­nah­me auf die Details.

Für mei­ne Ver­hält­nis­se scheint mir die Docker-Instal­la­ti­on ein pas­sen­der Kom­pro­miss zu sein.

Instal­la­ti­on auf Raspber­ry­Pi und Docker

Wenn Docker auf dem Ziel­sys­tem bereits instal­liert ist, kann der HA-Con­tai­ner auf dem Raspber­ry­Pi 4 mit fol­gen­dem Befehl gestar­tet werden:

docker run --init -d --name="home-assistant"
-e "TZ=America/New_York" 
-v /PATH_TO_YOUR_CONFIG:/config 
--net=host homeassistant/raspberrypi4-homeassistant:stable

PATH_TO_YOUR_CONFIG muss dabei mit dem Ver­zeich­nis ersetzt wer­den, in dem der Con­tai­ner die Kon­fi­gu­ra­tio­nen spei­chern soll.

Noch ein­fa­cher geht es mit docker-com­po­se. Dafür die Datei docker-compose.yml mit fol­gen­dem Inhalt anlegen:

version: '3'
 services:
   homeassistant:
     container_name: home-assistant
     image: homeassistant/home-assistant:stable
     volumes:
       - /home/pi/homeassistant:/config
     devices:
       - /dev/ttyACM0:/dev/ttyACM0
     environment:
       - TZ=Europe/Berlin
     restart: always
     network_mode: host

Das Volu­me für die Kon­fi­gu­ra­ti­on muss wie­der ent­spre­chend ange­passt wer­den. Das Gerät /dev/ttyACM0 ist der USB-Stick für die HA-eige­ne Zigbee-Integration.

Damit sind die­se docker-com­po­se-Aktio­nen möglich:

Akti­onKom­man­do
Star­tendocker-com­po­se up -d
Durch­star­tendocker-com­po­se restart
Updaten und durchstartendocker-com­po­se pull
docker-com­po­se up -d --build homeassistant
Kom­man­dos für docker-compose

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